Umbrien

So meine Lieben,

an dieser Stelle möchte ich gerne auf Sebastians Blog hinweisen. Er schreibt ganz anders als ich.

sebastiantrautmann.eu/umbrien

6. Tag Arezzo und Citerna.

Da es heute bei uns regnete, sind wir Richtung Norden gefahren und zwar nach Arezzo. Das liegt in der östlichen Toskana. Man merkt es sofort denn plötzlich hat man die typischen Alleen mit Zypressen und die hohen Pinienbäumen . Nachdem wir einen Parkplatz gefunden hatten, hörten wir einen Trommelwirbel und konnten einem Mittelalterlichen Spektakel beiwohnen.

Gleich neben der großen Kirche gab es einen kleinen Antiquitäten Markt, also dachte ich. Aber ich lag falsch. Es gab Deckchen, Geschirrhandtücher und sonstigen Kram. Wie uns eine alte Dame erzählte, jawohl in Englisch, Sie war Lehrerin , die Erlöse aus dem Verkauf gehen an das hiesige Krebserkrankenhaus als Spende. Nun könnten sor auch mal was Shoppen. Das erste Mal in diesem Urlaub. Mal abgesehen von 4 Kg Parmesan und diversen Salami. Wir sind dann noch was trinken gegangen, was ziemlich übertäuert war. 5€ für ein ziemlich kleines Glas. Ich hätte gleich wieder gehen sollen. Nachdem ich etwas komisch geschaut habe und auf die Gläser zeigte goss Sie noch etwas nach. Sebastian meinte, wir sind in der Toskana 😲. Man sagt auch Umbrien sei die Toskana für arme. Ich weiß nicht, das passt auch nicht. Toskana bleibt Toskana. Aber Umbrien ist nicht zu unterschätzen. Es kennen nicht so viele. Das ist gut so.

Auf der Rückfahrt machten wir noch einen Abstecher nach Citerna. Die Bilder sprechen für sich

 

Das hier ist Citerna

 

5. Tag Assisi & Spello

der Tag neigt sich schon dem Ende, dennoch einpaar Zeilen. Wie ihr wisst haben wir ja 2 Katzen und die wirbeln gerade durch die Küche. Ich schaue gar nicht was die alles anstellen. Nachdem wir gestern an Spello vorbei gefahren sind, wollten wir heute noch einmal zurück. Der Ort liegt südlich von Assisi wo wir sowieso hin wollten. Also ganz ehrlich ich fand es solala. Irgendwie ähneln sich ja doch manche Orte, und der hier war jedenfalls solala. Wir tranken due Cappuccini und sind dann nach Assisi. Hier hat es mehr Kirchen als Einwohner und Nonnen laufen überall umher. Es gibt an jeder Ecke einen dritte Welt Laden O Ton Sebastian😮. Ich habr aber nicjzs gekauft. Eigentlich habe ich noch gar nichts erstanden. Sehr ungewöhnlich, na gut Sebastian hat Linsen gekauft 😉. Es war ziemlich heiß heute und wir sind dennoch auf den Rocca Magiore gestiegen. Grandiose Aussicht über das Tal. Nach der Pizza, das war unsere erste seit Jahren in Italien 🤣, ging es noch in die Kathedrale Franz von Assisi. Ein unglaubliches Bauwerk. Die haben tatsächlich 3 Kirchen übereinander gebaut. Und alles steht noch, wobei das Erdbeben habt ziemlich viel kaputt gemacht. Im Kirchgang gab es eine große Ausstellung über Erdbeben in der Region. Wir befinden uns sozusagen mittendrin. Keine Ahnung was wir machen müssten wenn die Erde bebt. Wir sind dann über die Landstraße nachhause gefahren, haben unterwegs noch Abendessen gekauft und das wars für heute. Die Grillen machen soviel Lärm , hätte ich nie gedacht. Einbisschen wie im Urwald.

            

 

 

 

4.Tag

Der heutige Tag ging nach Norcia, in Parco Nationale dei Monti Sibillini.Wir hatten zufällig einen Bericht und Bilder in der FAZ gelesen, das sah so beeindruckend aus, das ich unbedingt hier hin wollte. Die Fahrt, diesmal Autobahn vorbei an Asissi und Trevi bis nach Spello von dort durch Schluchten und Täler bis nach Norcia. Hier war das schreckliche Erdbeben vor 2 Jahren und ein Teil der Stadt lag immer noch in trümmern. Dennoch gibt es ein Spezialität die von hier kommt, nähmlich Salciccia. Die gibts in der Suppe oder in den Nudeln einfach mit allem. Das Restaurant war ein Familienbetrieb und alle halfen mit. Die waren alle dermaßen entspannt, was ich mir in Berlin manchmal wünsche.

So nun ging es endlich in Nationalpark . Der lag ganz versteckt hinter Bergen. Zuerst dachte ich an die Mongolischen Wüsten😉. Das Ziel war der Ort Castellucio mitten drin. Hier war leider alles zerstört und die Leute wohnen immer noch in Campmobilen. Was der Carabinieri hier macht weiss ich auch nicht.

3.Tag

Heute wollten wir mal keine Hauptstraßen fahren sondern durch die Umbrischen Hügel. Die Landschaft war bezaubernd. Der Unterschied zur Toskana ist, dass es nur wenig Zypressen gibt, macht nichts denn es auch so schön.

Wir fuhren noch einmal nach Gubbio.

Der Ort hat leider eine nicht so schöne Geschichte, denn die Nazis verübten ein Massaker.

2.Tag

Ich muss leider sagen, dass es wenig Bilder geben wird, denn das Wlan ist mehr als bescheiden. Also gibts die auf FB oder Instagram. Nachdem ich eigentlich kaum geschlafen habe sind wir ziemlich früh um 8 Uhr aufgestanden und es gab ein Kleines Frühstück, mit dem üblichen Espresso und ja ich weiss gar nicht was das war. Tomaten Gurken und nun Grieß oder sowas ähnliches. Es war jedenfalls gut. Über das Brot brauchen wir ja nicht sprechen 😉.

Heute ging es nach Perugia. Eine Kleinstadt ca. 200 KM nördlich von Rom, mit einer Universität und der üblichen Altstadt.

Diese war mehr als bezaubernd, gefühlt auf 7 Hügeln , es ging ständig Bergauf, Bergab. Es waren wenig Touristen unterwegs, sodass wir die Stadt genießen konnten. Zuerst dachte ich an Florenz wegen der herrschaften Gebäude, aber die waren alle kleiner und dennoch herrschaftlich. Irgendwie hab ich mich wohl gefühlt. Wo gibt es noch Städte in denen du nicht 1000 Chinesen begegnest oder wie in Venedig alle Leder Geschäfte von Chinesen betrieben werden. Nein das war hier nicht der Fall. Alles ziemlich entspannt. Wir hatten wie sooft ein wunderbares Mittagessen und fuhren danach mit der Mini Tram zurück zu unserem Auto. Hier parkt man am Stadtrand und fährt mit einer führerlosen Metro in die Altstadt die auf einem Berg liegt.

21.August

Abflug nach Ancona

Nach einer kurzen Nacht geht’s gleich los. Ich kann eigentlich nie richtig schlafen bevor ich fliege. Sebastian ist auch entspannt, nach viel autogenem training kllappt das fliegen jetzt prima.

Gut dass wir kein Gepäck haben, da die Schlange vor dem Check-In endlos erscheint. Ich reise viel lieber ohne Gepäck, das ist absolut entspannt, und man steht am Urlaubsort auch nicht ohne Koffer da 😉.

Nach nur 1 1/2 Stunden Flug waren wir auch schon in Ancona. Ein putziger kleiner Flughafen. Innerhalb 15 Minuten waren wir schon in unserem Auto und fuhren Richtung Perugia.

Wir hatten kaum Verkehr und nach 40 Minuten standen wir schon auf dem Marktplatz von Gubbio hier ein schöner Artikel aus der FAZ über das kleine Städtchen.

Wir hatten hunger und wollten nun was kleines Essen und natürlich trinken. Wie ihr wisst essen und trinken wir ja gerne. Im Urlaub um so mehr. Wir haben uns angewöhnt immer Mittags essen zu gehen, was auch manchmal 15.0 Uhr werden kann. Aber im Süden ja kei Problem.

Heute gab es , ich habe vergessen wie es heißt, es war gut und ihr seht es auch auf den Bildern. Der Umbrische Orvieto passte fabelhaft dazu.

Nun gings weiter zu unserer Wohnung, wer schon mal mit AirBnB verreist ist, weiss dass es mitunter schwierig sein kann sein Domizil zu finden. Ich hatte das schon im Bauch.

Auf der Karte die wir bekamen war jedenfalls kein Haus. Es ging ein Feldweg den Berg hinauf aber nix war da . Dann rief ich bei Frederica an, unsere Vermieterin und sie holte uns an der Tankstelle ab. Wir fuhren in die andere Richtung auf den Berg gegenüber. Was soll ich dazu sagen. Hätte man besser machen können.

Nun wohnen wir eben auf dem anderen Berg mit wunderschönem Ausblick und 2 Katzen, die ständig auf mich springen wollen. Ich mag auch keine Katzen. Mutti das hab ich von dir wohl geerbt. 😉

So dann geht es jetzt ins Bett.

Morgen fliegen wir wieder einmal nach Italien. Es geht nach Umbrien.

Das wird unser Zuhause für die nächsten 2 Wochen sein. Hoffentlich finden wir das auch 🤔🤣

Damit Ihr auch wisst wo wir sind.

Social media & sharing icons powered by UltimatelySocial